Schlagwort: Java

  • Folge 77: Schneller in Produktion mit SOA

    Der Holger hat aufgeräumt! Da werden die Kisten ganz hinten aufgemacht! Und was ihm da so alles entgegenkommt: Noch alte Manuskripte aus dem Studium. Schulungsmaterial für richtig heißen Scheiß. Und eine kleine unscheinbare Konferenz-CD(!). Kennt das noch irgendwer von euch? Die CD! Das Ding, womit die LP endgültig vom Markt gedrängt wurde. 700MB pures Glück. Soviel kann niemand voll kriegen.

    Aber wir schweifen ab. Konferenz-CD! Holger war 2008 mal auf der WJAX. Im schönen München! Das war sehr nice damals! Der Holger schwelgt da in schönen Erinnerungen. Wir schauen uns in dieser Folge aber mal an, ob der Holger wirklich zurecht schwelgt! Oder ob er das Ganze doch etwas zu verklärt sieht!

    Wie sich herausstellt, sind von den dort vertretenen Buzzwords (SOA, Eclipse RCP, J2EE), nicht mehr soooo viele auch jetzt noch Hype-Themen.
    Das beruhigt uns zum einen. Falls wir mal wieder DAS Thema verpennen, dann besteht ja noch einen kleine Chance, dass sich das Thema selber zügig ins Dschungelcamp einweist. Aber wir sind auch ein wenig entsetzt! Die Welt ist so schnell geworden.
    Als Bonus gibt es aber noch ein paar Themen, die waren 2008 schon relevant und sind heute relevanter denn je.

    Welche das sind? Hört selbst! Viel Spaß beim Blick in die Vergangenheit!
    Wart ihr auch auf der WJAX 2008? Erzählt mal!

    Links

    • Die Haskell IDE Integration bringt u.a. Code Completion für Haskell in IDEs, die ein entsprechendes Plugin haben. Die Installation ist kinderleicht und erfordert nur zwei Build Tools…
    • Am 15.01. hält unser Holger beim tech&talk Meetup in der Klingenstadt Solingen einen Vortrag mit dem Titel „Starte den Tag mit BDD“. Wer das verpasst, ist selbst schuld.
    • Den Heise-Kommentar der Woche hat uns Hörer migu unter die Folge 70 kommentiert. Vielen Dank dafür!
    • Von Fleshgod Apocalyse waren leider nur die ersten drei Alben geil. Danach wurd das zu poppig.
    • Wir reden heute über die WJAX 2008. Die WJAX nimmt neben der JAX als Konferenz mit Fokus auf Webtechnologie einen festen Platz im deutschen Konferenzkalender ein.
    • BPEL ist ein XML-basierter Standard mit dem die Automatisierung von Geschäftsprozessen beschrieben werden kann. Klingt geil, oder?
    • Apache Geronimo war mal eine Java EE-Implementierung.
    • Mit Drools sollen sich Geschäftsregeln sehr einfach abbilden und auswerten lassen.
    • Mit dem JSR 296 sollte Java ein eigenes Rich-Client-Framework neben Eclipse RCP bekommen. Der JSR wurde jedoch nie zu Ende geführt.

    Bier

    • Der Jan hat uns aus dem Urlaub schönes Bier mitgebracht:
      • Wir fangen an mit dem tollen Pils Watt’n Bier an. Ein schönes Pils. Es riecht cremig! Sehr lecker!
      • Weiter gehts mit dem Deichinger Dunkel. Aus der gleichen Brauerei. Es fumpt! Es malzt. Es ist lecker! Und nicht zu dunkel! Lecker!
    • Dann gibt es noch ein Statement! Das Zwickl von Statement. Von Lidl. Das Bier ist immerhin flüssig.

  • Folge 76: Java-Quatsch mit Michael (ft. Michael Vitz)

    Dieses Java! Da täuscht das jahrelang Stagnation vor. Man hat sich doch so an Java 1.5 gewöhnt. Naja, die Lambdas in 1.8 waren schon schick.
    Aber nur, weil man etwas weniger tippen muss, extra so JDK aktualisieren? Come on!
    Aber dann ging alles Schlag auf Schlag! Während Bene und Holger sich zunächst verschämt, dann völlig ungeniert nach anderen Sprachen umschauten und sogar Spaß dabei hatten, schleicht Java klammheimlich die Versionsleiter hoch.
    Das ist nicht mehr das Java, wie wir es kannten: Type Inference, Pattern Matching. Wie sollen wir da denn noch auf Java meckern? Wir sind überfordert!

    Zum Glück kommt Java-Tausendsassa Michael genau zur rechten Zeit und kann uns beruhigen. Er packt seine prall gefüllte Java-Kiste aus und hilft uns aus unserer Schockstarre heraus.

    Wir zeichnen den Weg von Java 9 bis hin zum kommenden Java 14 nach und besprechen die aus unserer Sicht spannendsten Features. Auch ein Blick in die weitere Zukunft darf nicht fehlen.

    Klar, dass wir da einige Features unter den Tisch fallen lassen müssen. Klar ist auch, dass wir einige Features schlicht vergessen. Klar ist aber sowas von auch, dass es wieder sehr lang wird.

    Viel Spaß mit unserem Java-Ausflug! Und danke, Michael!!

    Links

    • Michael Vitz ist heute unser Gaststar.
    • Michael ist ein innoQler.
    • Er erzählt oft und gerne auf Konferenzen über neue Java-Features.
    • Im Java Spektrum schreibt er die beliebte Kolumne „Der Praktiker“.
    • Holger traut sich mal wieder auf eine Bühne und hält einen Talk über cucumber.js und BDD. (Psssst: 15.01.2020 in Solingen. Kommt vorbei … :-))
    • Wir philosophieren über Hiphop und Fatoni. Und was das Ganze mit Software-Entwicklung zu tun hat! Popkultur und Software. Das ist dann Software-Kultur! Wir referenzieren den Podcast Schacht & Wasabi.
    • Was ist denn in der Zwischenzeit in Java eigentlich alles passiert?
    • Mit Java 9 gabs eine Zeitenwende. Eine neue Ära!
    • Wir setzen das Java Modulsystem irgendwie nicht ein. Ihr denn?
    • Java kann mittlerweile auch Local Type Inference! Etwas weniger Tipparbeit und Noise.
    • Auch ein (angenehmer) HTTP-Client ist jetzt Bestandteil des JDK.
    • Mit dem letzten Release Java 13 kann Java jetzt auch (bequemer) mit mehrzeiligen Strings umgehen.
    • Es gibt mittlerweile einen bunten Blumenstrauß an Garbage Collectoren. ACHTUNG! Hier hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Michael bittet uns zu korrigieren!
    • Auch Value Types sind jetzt ein Thema in Java.
    • Switches können mittlerweile nicht nur ein Statement sein, sondern auch eine Expression. Cool!
    • Pattern matching for instance of – Scala Pattern-Match für Arme: https://openjdk.java.net/jeps/305
    • Project Loom: Asynchronität neu gedacht in der JVM.
    • Foreign-Memory Access API (Incubator) – Ersatz für sun.misc.Unsafe: 
    • Helpful NullPointerExceptions – dass da früher keiner drauf gekommen ist… 
    • Records (Preview) – Wie hängt das mit Project Valhalla zusammen? – Wir klären das in der Folge! 

    Bier

    • Zuerst gibt es ein alkoholfreies IPA von Lervig. No Worries. Leider nicht so geil.
    • Dann gibt es ein New World Pale Ale von Frau Gruber. Das Diamond in Orbit. Kurz: Sehr! Geil! Fruchtig!
    • Bier ist ein gutes Stichwort! Ein New England IPA. Von Lervig! Und Fuerst Wiacek! Das Aussie Freeze Pop! Auch geil! Etwas bitterer als das Frau Gruber. Aber auch fruchtig. Sehr geil!
  • Folge 75: Die Montags-Quatscher: Testframeworks

    Heute wird es innovativ! Wir scheuen ja im Dienste des Hörers bekanntlich kein Experiment! Und heute verproben wir live und in Farbe ein komplett neues Format. Wenn es damit nichts mit der Weltherrschaft wird, dann sind wir ratlos.
    Die Idee ist so simpel wie genial – also zumindest in unseren Augen:
    Jemand – in diesem Fall Gazelle Benedikt – denkt sich einen Begriff aus. Auf diesen Begriff bereiten sich beide dann intensivst vor und dann fällt der Vorhang und es geht ab! Damit wollen wir Spontaneität und Vorbereitung unter einen Hut kriegen. Ob das was gibt?

    Heute ging es um den Begriff „Testframeworks“. Na, das kann ja was werden! Abschweifgefahr 0%. Grob geschätzt. Bene will natürlich zunächst mal Themencluster bilden. Sonst kann das ja nix geben. Nix da Themencluster! Das gibt einen großen Themenhaufen! So!
    RWTH-Holger nähert sich dem Begriff natürlich zunächst analytisch und schwadroniert erstmal über Frameworks vs. Libraries. Der Bene hat da schon längst in den laissez-faire Modus geschaltet und plaudert aus dem JUnit-Nähkästchen.

    Und dann passiert etwas, was so niemand erwartet hätte. Erwarten konnte! Bene äußert sich über JavaScript. Aber diese Aussage müsst ihr selber hören!

    Dieses und vieles mehr in den @Autoweird.fm-Montags-Quatschern. Wir müssen nicht erwähnen, dass auch heute die halbe Stunde knapp wird 🙂

    Schreibt bitte mal, wie ihr das Format findet! Das fänden wir super spannend.

    Links

    Bier

    Holger hat ein wenig Bier mitgebracht.

    • Das Deep Dive Human von Cloudwater
      • Ein New England Pale Ale. Mega fruchtig und hopfig! Der Hammer! Besser als das Frau Gruber von Letzens? Wir sind unschlüssig und genießen!
    • Das Airhead von Fuerst Wiacek
      • Ein Sour IPA. Anders, aber auch geil. Wirklich sauer. Aber trotzdem fruchtig. Und hier ist natürlich noch Laktose drinne. Das macht das schön cremig.

  • Folge 74: Entwickelbar 5.0

    Wir hatten wieder mal ein sehr spannendes Wochenende. Da müssen wir drüber reden. Das kann nicht warten! Da kann sich auch kein anderes Thema zwischendrängen. Wir haben natürlich arge Bedenken, ob das für ne halbe Stunde reicht.

    Spoiler! Wie immer reicht es nicht!

    Es HÄTTE nicht gereicht. Falls der Holger nicht spontan einen Heise-Kommentar der Woche aus dem Hut gezaubert hätte. Danke an André für diesen famosen Einfall. Der Bene ist erheitert.

    Nee, es reicht doch so knapp.
    Wir erzählen erst begeistert von der Kotlin Everywhere in Köln. Ein schönes MeetUp! Oder war das schon eine Konferenz? Wir wissen es nicht! Ein Rundumschlag über aktuelle, zukünftige und vergangene Themen aus der Kotlin-Welt. Es war schon gut voll! Geht das nächstes Jahr alle hin! Super Ding!

    Aber dann wurde es Samstag! Und es war Zeit für die Entwickelbar! 5.0!
    Holger war leicht angeschlagen! Der Bene allerdings on fire!
    Auch dieses mal funktioniert das Unconference-Marketplace-Prinzip wieder. Völlig überraschend! Mal wieder! Wie immer!

    Was ging da ab? Der Bene hat da ne vielbeachtete Session zur Climate Crisis gemacht. Java Build Tools wurden in Frage gestellt! Es wurden Java Test Tools optimiert. Es wurden CSS-Variablen gesetzt. Es wurde Linux installiert. Es wurden Tabs und Spaces in Java Text Blocks gehackt!

    Kurzum! Es war sehr geil! Es hat sich wieder mal gelohnt! Entwickelbar 6.0 – wir freuen uns drauf!

    Links

    Bier

    Der Bene war in Berlin und hat Bier besorgt! Er hat quasi im Craftbeer-Shop übernachtet und hat was mitgebracht:

  • Folge 73: Alter Tee in neuen Schläuchen

    Der Bene provoziert! Er weiß ganz genau, welche Knöpfe er drücken muss, um den armen Holger zur Weißglut zu bringen. Heute ist es mal wieder so weit.
    Bevor wir ins eigentliche Thema einsteigen, lässt der Agent Provocateur des XML-Schemas diverse Spitzen los.
    Die DKB unterstützt GET nur unter der Woche. Wer braucht das schon an nem Sonntag? Holger sicherlich nicht.
    TypeScript ist nicht browsernativ genug, da nehmen wir lieber noch ES3. Sicher ist sicher. Im Backend schauen wir natürlich gerne drölfzig MDA-Transformatoren zu. Weil das ja klar ist.
    Holger lässt das kalt.

    Aber dann! Aus dem Traumland der Vergangenheit … was sage ich … aus Hartmut Englers Abenteuerland singt ein Engelschor die Verheißungen der glorreichen Java-Vergangenheit. Als alles noch gut war. Wirklich alles. Auch im Frontend. Als man alles noch schön mit Maven bauen konnte. Also falls Maven 1 schon committet war, heißt das.

    Wir reden natürlich von Java Applets! Ein Träumchen! Da war nix schlecht dran. Die sind völlig zu unrecht heutzutage völlig irrelevant 🙂
    Holger hat Puls!!

    Aber ganz so wahnsinnig ist das Projekt glücklicherweise nicht, welches der Java-Applet-Träumer in seinem von lovecraftschen Horror durchzogenen Blogpost beschreibt.

    Es geht in dem Projekt TeaVM dann doch „nur“ um Codegenerierung. Um JavaScript-Codegenerierung. TeaVM ist ein Tool das JVM-Code in JavaScript-Code transpilieren kann. Und das wohl recht clever.
    Aaaber: GWT ick hör dir trapsen. JSF klopft auch schon an.
    Wer braucht sowas? Der gemeine Java-Entwickler scheint von den ganzen Versionssprüngen so mitgenommen zu sein, dass es für JavaScript nun wirklich nicht mehr reicht. Holger hat immer noch Puls!

    Aber vielleicht hat das Ganze ja doch vernünftige Use Cases? Vielleicht passt das damit besser in bestehende Toolchains?
    Holger beruhigt sich wieder.

    „Holger, wie war das noch mit dem GET?“

    AAAAAAHHHHHHHH!

    Links

    • Holger war im Mekka der Brettspieler, auf der Spiel 2019 in Essen.
    • Da wurde ordentlich einer weggewürfelt, auch wenn Twilight Imperium nicht gespielt wurde.
    • Benedikt hat am Wochenende Nemesis gespielt. Echt cool, aber bockschwer.
    • Vom 22. – 24.10. war in Berlin ApacheCon EU 2019 und Benedikt hat dort einen Vortrag gehalten.
    • Project EVE ist… ja was ist das eigentlich? Benedikt weiß es selbst nicht, aber scheint heißer IoT-Scheiß zu sein.
    • Heise-Kommentar der Woche: Wire sind von JavaScript zu TypeScript migriert. Das Heise-Forum ist nicht begeistert.
    • Wir unterhalten uns diese Woche auch über TeaVM und lassen hier einfach mal das Projekt für sich selbst sprechen: „[TeaVM is] a powerful tool for Java developers who want to develop web applications without the difficulties of a JavaScript development stack.“ Da bekommt der Holger direkt Puls.
    • Wir glauben das ist genau so geil wie GWT.
    • Auch Oracle schreibt euphorisch über TeaVM auf dem unternehmenseigenen Blog.
    • Flavour ist das TeaVM-eigene Webframework.
    • Holger hat nicht Quarkus und auch nicht Micronaut eingesetzt, sondern Spark. Das ist so n bisschen ExpressSinatra-like.

    Bier

    Das Bier der heutigen Folge wurde gespendet vom Alltagsabenteurer Andreas. Vielen Dank dafür!

    • Es gab zunächst mal ein sehr geiles Pale Ale. Das war so geil, dass wir sofort nach Serbien auswandern wollten. Das Salto Pale Ale. Nehmen wir es vorweg: der Gewinner des Abends.
    • Dann öffneten wir als Zwischenbier ein IPA: das psychedelische Hoptopod. Überraschenderweise weniger fruchtig als das Salto. Aber immer noch sehr lecker.
    • Als Postproduktionsbier gab es dann das Neipa. Das Dezerter. So ne richtige tropische Fruchtbombe war das auch nicht. Gutes Pale Ale, aber nicht so richtig neuenglisch.
  • Folge 66: Backlog Refinement

    Wir sind irgendwie noch im Sommerloch. Dabei war es im schönen Holzheim gar nicht so heiß. Au contraire! Der Bene hatte für perfekte Aufnahmebedingungen gesorgt. Aber irgendwie fanden wir das grandiose Thema, was wir uns ausgesucht hatten, doch nicht mehr so prall.

    Also was machen wir da? Aus der Not ne Tugend! Wir gehen in die Vollen! Vorwärtsverteidigung! Offensive!
    Oder vielleicht wie in Haus des Geldes: Ablenkungsmanöver! Wer weiß das schon.

    Wir öffnen das Trello-Board! Jedenfalls so ein bisschen! Wir greifen einfach mal rein und bequatschen mal Themen mit denen wir auf gar keinen Fall eine Folge füllen können, oder die uns irgendwie doch nicht mehr so kicken oder die auf gar keinen Fall funktionieren können.
    Der regelmäßige Hörer wird es ahnen: Ja, wir hätten einfach ein Thema nehmen können und es wäre eine reguläre Folge geworden. Wann haben wir schonmal nach 30 Minuten aufgehört zu quasseln.
    Aber das wäre a) zu einfach und b) papperlapapp!

    Also viel Spaß bei einem Potpourri aus Reactive Programming, ZX Spectrum, Cebit, Über-die-Schulter-gucken, der Schlechtigkeit von Checkstyle, dem Balzverhalten moderner Softwarefirmen, LowCode und (!) Bergbau!

    Links

    Bier

    Der Bene hat leckere Erfrischungen von der JUG Bonn mitgebracht:

    • Das Drachenländer Quit Wit
      • Wir sind irritiert! Weizen! Mit Quitte? Schöfferhofer Grapefruit oder was? Weit gefehlt! Die Quitte wird da mit reingebraut. Wir sind überrascht und auch ein wenig begeistert!
    • Das Ginger Ninja von Ale Mania
      • Das „Asian Belgian Ale“ kann uns nicht so abholen. Der Koriander kommt irgendwie komisch. Wir trinken dann noch ne Quitte!

  • Folge 58: Irgendwas mit Java

    Tatäää! Tatäää Tatääää! Es karnevallt im @Autoweird.fm-Land!
    Der Bene kämpft sich durch die schunkelnden Massen aus dem beschaulichen Neusser Umland in das vibrierende Düsseldorfer Epizentrum der Spaßkultur. Helau! Aber was gibt es Schöneres, als an Altweiber ne Folge aufzunehmen? Micki Krause? I doubt it!

    Aber noch mal von woanders: Wir haben also zwei Themen. Es wird ordnungsgemäß geholgert und gebenet. Was nehmen wir denn jetzt? Wirklich das Thema? Na gut, nehmen wir halt das! Ach Quatsch, wir fangen mal mit dem anderen Ding an.

    Pustekuchen! Irgendwie verheddern wir uns in den Hausmitteilungen und kommen da auch nicht mehr raus. Eine kurze Frage von Holger, was der Bene denn da letztens getweetet hat, führt ins Chaos!

    Es dreht sich dann um Java Majorreleases und um Lizenzen; das Java Modulsystem darf natürlich auch nicht fehlen. OSGi kommt auch noch zur Party. Und was kann eigentlich Gradle dafür? Sollten wir nicht alle Kotlin nehmen? Oder ist es Oracles heimlicher Plan, Java endlich loszuwerden, um endlich groß ins JavaScript-Geschäft einzusteigen?
    All das – naja fast alles – klären wir in dieser Folge!
    Alaaaaf!

    Links

    Bier:

    Heute gibt es ein Grolsch! Aber kein normales Grolsch, wie es der Bene vom Schulhof kennt. Nein, ein Kruidige Tripel. Lecker! Schon erkennbar belgisch tripelig (und das von einer niederländischen Brauerei! Amazing!). Aber irgendwie ungewöhnlich. Ist das etwa Kardamom? Naja, ist ja auch kräuterig! Vielen Dank an Sascha!

    Datum der Aufnahme: 28.02.2019

  • Folge 54: Die For-Schleife… kann die nicht weg?

     

    Die Vergangenheit hat uns fast wieder eingeholt. Wir sind fast im Hier und Jetzt angekommen. Mark Forster könnte dazu sicherlich einen Ikea-Sinnspruch an die Wand winseln… Aber: Wir schweifen ab! Wieder einmal!

    Bevor es im Jahr 2019 frisches und brandneues Material gibt, folgt hier nochmal eine von uns fleißigst vorproduzierte Folge. Mensch, was waren wir fleißig!

    So kurz vorm Jahreswechsel wird es bei uns noch einen Hauch technischer und irgendwie auch profaner aber vielleicht auch abgefahrener. Wie immer also! 🙂

    Wir reden über die gute alte For-Schleife! Holger hält ein Plädoyer, warum die For-Schleife keine Kunst ist, sondern weg kann. Bene setzt zur wütenden Gegenrede an, holt dann aber doch schonmal den Mülleimer.

    Nein, so ganz wollen wir uns da wie gewohnt nicht festlegen, aber wer uns kennt, der weiß, dass wir dem Funktionalen entlehnte Konzepte schon ganz dufte finden. Was waren nochmal gleich funktionale Parser?

    Es wird also wieder ein Rundumschlag autoweirdscher Güte. 🙂

    Dann wünschen wir euch an dieser Stelle einen guten Rutsch! Vielen Dank für die Treue auch in diesem Jahr! Wir hören uns 2019 wieder! Schöööö

    Bene und Holger

    P.S.: Wir können festhalten:

    • Gladbach ist nicht Herbstmeister.
    • Horst Seehofer ist immer noch ein Ding, er lässt sich aber weniger blicken.

    Links

    • Bene der Tausendsassa hat(te) Urlaub und schraubt mit am Testcontainers-Projekt rum.
    • Dann schlägt er noch eine neue API für JUnit 5 Extension Autoren vor. Das ist einer!
    • Holger hatte mal wieder Bilder im Kopf.
    • Filter und Map in JavaScript. Und FlatMap hat man doch (und smoosh!).
    • 30 seconds of code zeigt Implementierungen für viele oft gebrauchte (JavaScript) Operationen.
    • Die Java Stream API erklärt vom großartigen Thorsten Horn.
    • Wir unterscheiden in dieser Folge zwischen imperativer und deklarativer Programmierung.
    • Von welchem Typ ist der Stream in IntelliJ?
    • Sowas Ähnliches haben wir schon im Editor Lighttable gesehen.
    • MapStruct und Dozer nehmen sich (in Java) des Problems an, Strukturen von A nach B zu mappen. Ja, das sind Bean Mapper. MapStruct ist Holgers Meinung nach aber zu bevorzugen: Dozer arbeitet mit XML-Config, MapStruct mit Annotationen. Diese Diskussion wäre auch mal ne Folge wert.
    • For-Schleifen und –Iteratoren wirkten auch anfangs umständlich.
    • Mule ist ein exzellentes …  ach lassen wir das. Mule hat mit Dataweave ein schönes Feature um funktional zwischen Dingen zu mappen (z.B. von JSON zu XML).
    • Generics waren anfangs sehr scary. Und sie sind es auch heute noch, wenn man sich deren Innereien mal genauer ansieht.
    • Was sind denn eigentlich For Comprehensions?
    • Ach, in der Scala User Group haben wir ja For-Comprehensions verwendet um einen Functional Parser zu bauen! Is klar, ne!
    • Damals in der grauen Vorzeit gab es mal einen Showdown-Vortrag zwischen Rails und Grails. Natürlich hat Rails gewonnen! Keine Frage! Selbstverständlich!
    • Der Bene ist fluent im zip und zipWithIndex.

    Bier

    Aus Holgers Kühlschrank gab es diesmal:

    • Das Sierra Nevada Tropical Torpedo
      • Es kommt einfach nix an das Referenzbier ran. Das Tropical Torpedo ist ein American IPA mit Zitrusfruchtaromen. Lecker, bleibt aber – wie gesagt – im Schatten von Benes Bier Numero Uno!
    • Das Poppels Double IPA
      • Was schwedisches! Also deswegen quasi sofort gut. Die können es, die Schweden. Also: Double IPA. Dem Holger schmeckt’s. Sehr rund die Nummer.

     

    Datum: 23.10.2018

  • Folge 36: MVC oder was?

    Wir graben mal wieder olle Kamellen aus. Also nicht sooo alt, aber die Welt dreht sich doch so schnell.

    Wir benutzen ja alle gerne Spring MVC, oder haben das zumindest mal gerne verwendet. Kann alles was action-basierte Web-Frameworks können müssen. Quasi Standard. Da haben sich die Leute von der Java EE auch mal gedacht: Das muss ein richtiger(tm) Standard werden!!11Elf.

    Irgenwann kam dann mal so im Nebensatz die Nachricht, dass MVC aus dem Java EE 8 Standard raus ist.
    Aus Gründen haben wir uns die Frage gestellt: Was ist da los? Kommt da noch was? Wurde bei dem ganzen Standardisierungsbohei einfach nur die Zeit vergessen? Brauch man das noch? Machen wir jetzt nur noch Single Page Applications? Was ist eigentlich mit ROCA?

    Man konnte es fast erwarten: Diese einfache Frage führt dazu, dass wir mal wieder einen Riesenbogen spannen, an einen JavaScript Rant vorbei, Standards an sich in Frage stellen, SPAs verteufeln und vergöttern, um am Ende zum einem überraschenden Schluß zu kommen, ob wir Java EE MVC hinterherweinen.

    Links:

    Bier:

    • Holger trinkt ein Grolsch Krachtig Kanon und stellt fest, dass unsere westlichen Nachbarn auch gutes Bier brauen können. Danke für die Spende an John.
    • Benedikt trinkt ein GE Bräu gespendet von seiner besseren Hälfte. Nur echt mit 64 Flocken?

    Datum der Aufnahme: 22.01.2018

  • Folge 26: Backend vs. Frontend – Der Showdown

    @Autoweird.fm 2.0 noch kontroverser! Mehr Starkbier! Mehrere roten Fäden. Das ganze verpackt in einer (nennen wir es mal) ehrlichen Produktion. Das ist die Zukunft. Die logische Weiterentwicklung des Podcastens autoweirdscher Färbung. Oder haben wir uns einfach nur gnadenlos überschätzt beim Dienst am Hörer? Oder vertragen wir einfach doch kein Bier? Oder nur der Holger? Im Nachhinein nicht mehr wirklich zu sagen.
    Ach ja, es gab auch ein Thema! Und das hat es in sich. Bene und Holger stellen sich dem Thema ‚Backend vs. Frontend‘. Es werden Gräben geschaufelt und wieder zugeschüttet und wieder gegraben. Am Ende ergreifen wir sogar Partei und ranten dann doch mal, bis sich die Balken biegen. Das Ganze wird gekrönt von der miesesten Abmoderation ever! Auf welcher Seite steht ihr?

    Links:

    • Die After-Work-Konferenz Nightly Build ist immer einen Besuch wert.
    • Das Kebapland ist total geil. Dürft ihr aber nicht hin, ist sowieso schon voll da.
    • MozJPEG ist ein voll geiler JPEG Encoder.
    • LAME setzt man halt ein.
    • Die fette Kuh ist sehr gut, aber noch voller als das Kebapland.
    • Der Bene macht ja alles. Z.B. auch Apache Commons Imaging.
    • Eclipse RCP gabs ja auch mal.
    • SWTBot ist das UI Testing Framework für Eclipse RCP.
    • Liquibase macht uns das Leben leichter.
    • Redux ist auch ziemlich cool!
    • Event-Sourcing gibts natürlich auch auf dem Server.
    • Spring-Tobi mag ROCA.
    • Ja! Spring Boot ist geil!
    • In Desktop-Java macht man [JavaFX].(https://de.wikipedia.org/wiki/JavaFX).
    • Redux mit JavaFX gibts.
    • NPM löst das Versionsproblem – wieder mal – für immer.
    • Wie lieben es, JSF zu hassen!
    • Wenn ihr was über Mob-Programming hören wollt, dann hört doch eine Folge des ominösen Holzheimer Underground Mobcaster Kollektivs.

    Bier:

    • Holger trinkt ein seltenes Baltic Stout mit Eulen-Etikett. Sieht aus wie Erdöl oder halt Kaffee. Lecker! Vielen Dank an Elke und Jenny.
    • Bene trinkt ein Soltauer Bio-Produkt, was aber gar nicht aus Soltau kommt, sondern aus <klugscheiß>der Oberpfalz! Jahaaa! Soviel Zeit muss sein!</klugscheiß>: Ein Neumarkter Lammsbräu (mit durchgestrichenem Barcode). Der Bene ist kein IPA-Trinker und auch eigentlich kein Hefeweizentyp. Das Neumarkter Lammsbräu geht aber gut! Vielen Dank an Gregor!

    Datum der Aufnahme: 04.09.2017