Schlagwort: JavaScript

  • Folge 110: Der gehemmte JavaScript Rant

    „Holger, ich hatte in der letzten Folge so Puls. Das geht echt nicht. Wir müssen mal ne Folge machen, in der du auch mal so richtig ausrastest.“

    „Boah ne, ich sitz hier gerade noch auf meinem Meditationskissen und mache eine Klangschalenmeditation. Probier das mal. Da kannst du mal so richtig runterfahren.“

    „Neeee, die Leute bekommen ein ganz falsches Bild von mir. Du musst dich auch mal so richtig On Air aufregen, damit es wieder ausgeglichen ist. Komm, wir machen eine Folge wo du dich mal über die schlimmsten Sachen in der Frontend Entwicklung aufregen darfst. Da fällt dir doch bestimmt was ein.“

    „Ja klar! Aber lass mich eben noch dieses Buch über Achtsamkeit zu Ende lesen. Das ist gerad so spannend.“

    „Boah!!! Na gut, aber dann will ich, dass du gleich in der Folge richtig Schaum vorm Mund hast.“

    „Kein Problem, ich trink nur noch schnell meinen Baldriantee aus. Mache gerade doch diese Detox Kur. Kann sofort losgehen.“

    So ungefähr trug es sich zu, als die Autoweirdos die heutige Folge geplant haben. Benedikt arbeitet sich nach Leibeskräften an Holger ab um ihm mal einen kleinen Ausraster zu entlocken. Aber die Eminenz aus dem Sauerland ruht in sich selbst. Ein Auf und Ab der Gefühle erwartet euch. Und natürlich schafft es Benedikt auch diesmal wieder einen NixOS Block in die Folge zu schmuggeln. Aber hört lieber selbst!

    Links

    Bücher

    Games

    • Holger liebäugelt damit sich das Spiel Nine Sols zu kaufen – asiatisch angehauchtes Hollow Knight-like mit Sekiro-like Pary System.
    • Benedikt überlegt mal wieder Hollow Knight rauszukramen.

    Bier

  • Folge 102: Testframeworks Pt.2 (Montagsquatscher Reloaded)

    Montag 08. Dezember 2019. Es war Winter in Deutschland! Von einer Pandemie war noch keine Rede. Der Brexit war nur ne fixe Idee. Das Weihnachtsshopping war in vollem Gange. Gladbach spielte um die deutsche Meisterschaft.
    Es waren einfachere Zeiten.

    Just an diesem Tag trafen sich die beiden Gazellen um ein neues Format aus der Taufe zu heben, welches die Podcast-Welt aus den Angeln heben sollte. Die Montagsquatscher! Kennt ihr nicht mehr? Egal! In unserer Erinnerung war das großartig!

    Die Idee war: Zwei Dudes treffen sich und hauen dem jeweils anderen Dude Thesen um die Ohren, dass es einem ganz schwindelig wird. Nix roter Faden und so! Klingt episch!

    Das erste Thema, was damals auserkoren wurde, war ein einfaches: Testframeworks.

    Wir waren selber erstaunt, nein, erschüttert, dass wir es in dieser Folge nicht geschafft haben, das Thema bis ins letzte Detail auszuleuchten. Wir haben mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Und diese Fragen mussten in der nächsten Folge beantwortet werden. Alternativlos! Immerhin konnten wir klären, dass Spock auf AST-Transformationen basiert. Abgefahren!

    Schnitt auf Ende 2021.

    Die in Würde gealterten und gereiften Gazellen-Veteranen treffen sich bei einem schönen Glas Champagner und lecker Kaviar im Podcast-Olymp und schwadronieren über alte Zeiten. Welche Themen so anstehen, welche Themen es schon gab. Holger nestelt einen zerknitterten Zettel aus seinem Pelzmantel, rückt seine Sonnenbrille zurecht und versucht zu entziffern:

    „Tstfrmwrks“

    „Och nöh, nicht schon wieder Testing! Da kriegen wir doch keine ganze Folge mit zusammen!“

    „Das war schon immer unser Problem: dass die Folgen zu kurz waren.“

    „Na gut. Jeder 4 Thesen. Schön kurz und knackig! Mach das Mikro an!“

    Und da sind wir wieder! Der zweite Teil der Testframeworks-Folge!
    Gut, es hat etwas länger gedauert. Aber wir hatten Gründe! Gute Gründe!
    Und heute wird die Folge vollumfänglich!

    Also eigentlich reden wir sehr viel über Mocking und ob Power-Mock noch ein Ding ist. Im Lichte der letzten Folge, gibt es ein paar Ausflüge in die soziokulturellen Aspekte des Testings. Es geht um UI-Testing. Die Unterschiede von Selenium und Cypress. Und ganz am Ende gönnen wir uns noch üppige zwei Minuten zu Property-based Testing.

    Also wenn das nicht vollumfänglich ist! Gut, wir haben das fest versprochene Thema „Testcontainers“ nicht mal gestreift. Vielleicht stecken da doch noch ein bis 20 Folgen drin!

    Leute! Was fehlt euch denn noch an Themen? Gibt es hier Selenium-Fanboys? Hat der Holger einem Selenium-Entwickler auf die Füße getreten?
    Wie ist eure Meinung? Verwendet ihr Power Mock? Verwendet ihr Spock? Wie steht ihr zum Mocking? Mockist or Classicist?

    Schreibt es uns! Wir freuen uns auf eure Kommentare!

    In diesem Sinne!

    Vielen Dank fürs Zuhören! Bleibt gesund! Wir wünschen euch ein tolles Jahr 2022.

    Bis bald

    Die Gazellchen

    Links:

    • Holger trägt Couture der norwegischen In-Brand Emperor.
    • Im Schrank hängt feinster Zwirn der Modeklassiker von Bad Religion.
    • Bene trällert seinem Filius ein Liedchen vom Hähnchenstand: Wenn ich zum Markt geh kaufe ich dir ein Hähnchen.
    • Holger kontert mit dem Instant Classic: Mama Hai.
    • Auch Dune wird nochmal besprochen. Super Film.
    • Arrival ist ein weiterer Film von Denis Villeneuve.
    • Arrival ist auch ein Album der schwedischen Hit-Band Hypocrisy.
    • Holger schaut Peaky Blinders und trägt nur noch Schiebermütze.
    • Holger ist überfordert vom Angebot von Disney+: WhatIf und Loki haben es ihm angetan.
    • JavaScript the Language ist immer noch ein sehr geiles Meetup!
    • Holger war auf dem Tech and Talk Meetup über AWS Personalize. Sehr nice!
    • Der Holger fährt seine Fühler nach Tastaturen aus. Zumindest zwei Youtube-Kanäle sind in der Heavy Rotation: Switch and Click und Cheese Turbulence.
    • Emily Bache schrieb ein tolles Buch über Mocks, Fakes und Stubs.
    • Spock ist ein Test-Framework basierend auf AST Transformationen.
    • Welches ist der heiße Scheiß im Java Mock-Land?
    • Eine alternative zu Mocks sind Sociable Tests.
    • Das berühmte Bild zu Unit Tests vs. Integrations-Tests.
    • Zustand ist der neue Stern am Himmel des State-Managements in React-Apps.
    • Benutzt irgendwer noch PowerMock?
    • Selenium ist ja bekannt, wohingegen Geb immer noch ein wenig unbekannt ist. Dabei setzt es doch auf das Page Object Pattern!
    • Wir reden auch noch kurz über Cypress.
    • Holger verwendet für sein Backend gerne Darklang.
    • 3X ist immer wieder Thema bei uns im Podcast. Da sollten wir mal ne separate Folge zu machen.
    • Wir haben einen Heise-Kommentar der Woche vergessen. Es wäre ein Kommentar zu diesem Artikel geworden!

    Bier:

    Holger war ja vor einiger Zeit in den schönen Niederlanden. In Haarlem um genauer zu sein. Wie der Zufall es so will, sind dort zwei seiner Lieblingsbrauereien ansässig: Jopen und Uiltje. Er präsentiert an dieser Stelle zwei ausgewählte Getränkespezialitäten:

    • Wir beginnen mit einem extraordinär hopfigen Pale Ale. Und zwar von Uiltje. Ein Bier mit einem sperrigen Namen: Dikke Lul 3. Wir sagen einfach: Passt! Hopfig! Pale Ale! Lecker! So muss das schmecken. Autoweird.fm Empfehlung.
    • Bird of Prey! Klassiker von Uiltje! Orange Dose. Wieder Comic Style. IPA. Los gehts!

  • Folge 96: Unresolved Dependency – JCenter

    Das hat uns doch mal kalt erwischt. So richtig auf dem linken Fuß hat uns das erwischt. Unvorbereitet waren wir auf diese Situation. Wir wussten nicht, was wir machen sollten – hatten alle Leute, die vorher schon geunkt haben: „Das war früher alles besser! Und das wird irgendwann nicht mehr gehen. Erinnert euch an meine Worte! AN MEINE WORTE (Blitz/Donner)!“ irgendwie Recht?

    Wir reden natürlich über unserem Zwei-Wochen-Turnus. Das läuft hier ja grad etwas aus dem Ruder. @autoweird.fm machen ja, was sie wollen. Wir brauchen da Planbarkeit und Verlässlichkeit und überhaupt!
    Aber wenn es ein Thema von so einer Dringlichkeit gibt, dann müssen wir liefern! Das sind wir der Hörerschaft schuldig. Es ist ein dreckiger Job, aber wir machen ihn ja auch sehr gerne.

    Aaaalso… wir haben natürlich doch nicht von unserer zwei Wochen Aufnahme-Kadenz gesprochen. Sondern – wie der Titel es schon suggeriert – von dieser JCenter-Sache. DIESE JCENTER-SACHE!!

    Namenlose 50% der Gazellenschaft hatten das gar nicht so richtig mitbekommen und haben einfach gelangweilt noch mal ein npm install ausgeführt. Und erst nach wildem Hufgetrappel (haben Gazellen Hufe?) des Klemmbausteinklemmers unter den @autoweird.fm-Gazellen, haben sie das Thema auf die Agenda gesetzt. Aber sowas von dringend!

    JCenter ist ein weit verbreiteter Dienst für die Verteilung von (hauptsächlich) JVM-basierten Artefakten. Schaut mal nach, wahrscheinlich auch bei euch im Projekt irgendwie konfiguriert.
    Und dieser Dienst und noch ein paar andere (u.a. Bintray) werden mit relativ kurzer Vorlaufzeit sang und klanglos abgeschaltet. Gut, die kurze Vorlaufzeit wurde jetzt etwas verlängert. Egal.

    Wenn ein so zentraler Bestandteil der Entwickler-Infrastruktur so mir-nichts-dir-nichts verschwindet, ist das schon etwas erschreckend und mindestens eine Folge wert.

    Wir reden also über JCenter und Bintray, spekulieren über das Warum, geben unsere 2 Cent dazu, ob ihr (und wir) davon betroffen sind (tldh; ja!) und schauen @autoweirdsch in die Glaskugel und setzen mal wieder alle Hoffnung auf die Blockchain.

    Also Leute! Danke fürs Zuhören! Bleibt gesund! Und seht zu, dass ihr zeitig eure Configs überprüft, ob ihr da ein Problem haben könntet.

    Links

    • In Folge 47 sprachen wir über die Testing Trophy.
    • Wir empfehlen den YouTube-Kanal Held der Steine – ein Kanal über Klemmsteinsets.
    • Benedikt schwört zur Entspannung auf Bob Ross-Videos.
    • Heute sprechen wir über JCenter.
    • JCenter ist ein Teil von Bintray und wird von JFrog betrieben.
    • JFrog hat kürzlich angekündigt, dass Bintray und damit JCenter im Mai 2021 abgeschaltet werden soll. Mittlerweile wurde diese Frist bis zum Februar 2022 verlängert.
    • JFrogs wichtigstes Produkt ist Artifactory.
    • JCenter ist als Alternative zu Maven Central gestartet.
    • Maven Central wird von Sonatype betrieben, deren wichtigstes Produkt Nexus ist.
    • Anders als in der Folge behauptet, gibt es keinen Sync von JCenter nach Maven Central. Richtig ist, dass JCenter ein Mirror für Maven Central ist.
    • In Gradle Build-Scripten kann man mit Hilfe der jcenter()-Methode Dependencies über JCenter auflösen.
    • Das Gradle Plugin Portal leitet auf JCenter weiter.
    • Ist der JFrog IPO ein Grund für den Shutdown?

    Bier

    • Das erste Bier heute ist ein Pils. Nicht irgendeines. Nicht von irgendeiner Brauerei! Sondern von Lervig! Die mit dem Tasty Juice! You know! Holger schwört auf Lervig. Aber das Lervig Pilsener… Nun ja… Schwamm drüber.
    • Dann kommt aber ein Hammer. Ein Hammer Bier. Ne Gose! Aber was für eine! Die Triple Fruited Gose der North Brewing Company. Also, Holger ist begeistert. Bene macht ein Stauder auf.
  • Folge 95: Server Side Rendering

    Januar 2021. Es ist ein grauer, freudloser Tag. Selbst die Waagen sind des Senkens schon zu müde (Wer dieses Zitat ohne Googlen erkennt, dem spendieren wir ein T-Shirt). Also: grau, dunkel, doof. Der Holger sitzt also verwahrlost in seiner Hauptstadthöhle. Aber plötzlich ändert sich alles. Es ertönt ein Geräusch, was er seit langer Zeit nicht mehr vernahm. Er ist verwirrt! Da! Schon wieder!?

    Die Türklingel!

    Er öffnet. Und lugt aus seiner Wohnungstür. Seine Augen müssen sich noch an das ungewohnte Licht gewöhnen. Hinter einem Schleier aus verschwommenen Farben sieht er gazellengleich eine Gestalt heranhüpfen.

    Mühsam sammeln sich Gedanken und formen sich Worte beim Hauptstadteremiten. Schließlich bilden seine Stimmbänder eine Begrüßung:

    „Scheiße Bene, hast du Augenringe!“

    Da sind wir also mal wieder, hat etwas länger gedauert, aber ihr wisst ja wie das grad bei uns ist. 🙂

    Heute wollen wir mal wieder ein altes oder vielleicht ein ganz neues Thema andiskutieren. Wir wurden letztens nämlich nach unserer Meinung gefragt, was wir denn von dem ganzen Gerede über JSF halten und warum das wieder so im Gespräch ist.

    Da haben wir (natürlich) eine Meinung zu. Und wir wären nicht wir, wenn wir nicht dazu ein Panorama aufspannen würden.
    Es geht also um das große Thema Server-Side-Rendering, das was damals ja schon JSF abschließend gelöst hatte. Wir reden über CGI-Skripte, PHP, Struts und beleuchten auch die neuen Entwicklungen, wie React Server Components oder Hotwire vom DHH. Ist das alter Wein in neuen Schläuchen oder ist das wirklich was ganz feines Neues. Welches Problem löst man da eigentlich? Ist die Kombination von React und Spring Boot nicht das Beste was uns passieren kann? Wie gewohnt liefern wir auch keine eindeutige Antwort! Aber trotzdem treffen wir uns am Ende auf der Brücke vor dem Sonnenuntergang!

    Links

    • Wir haben jetzt einen Twitch-Kanal. Wir versprechen, auch bald mal wieder zu streamen. Das hat nämlich Spaß gemacht!
      • Der ganze Stream ist zwar nicht mehr sichtbar, aber ein „Highlight“ ist noch da.
      • Da wurden auch heiße Eisen diskutiert, wie die Struktur von Tests. Check oder Nicht-Check war die Frage.
    • Holger gedenkt, an der Remotekonferenz JSWorld teilzunehmen.
    • @autoweird.fm outen sich als Fans der Qualitäts-Filmreihe Police Academy. Wenn das allerdings ähnlich gut gealtert ist wie Ghostbusters, dann ma gut Nacht.
    • Brooklyn 99 ist immer eine Empfehlung wert. Cool, cool…..cool!
    • Der Bene kennt das Altbierlied nicht. ?
    • Die heutige Folge hat als Ausgangspunkt folgenden Tweet von Ken Fogel.
    • Das nimmt der Bene zum Anlass, Holger zu seinen antiken aber fundierten JSF-Erfahrungen auszuhorchen. Die Vergangenheit holt einen immer wieder ein.
    • Auch das @autoweird.fm-Lieblingswebframework Struts wird wieder gefeatured. Da war die Welt noch in Ordnung.
    • Holger doziert: Request/Response vs. Component based.
    • Der Struts-Typ ist auch der JSF-Typ: Craig McClanahan.
    • Wenn JSF thematisiert wird, dann auch der Application Server.
    • Lauren Tan und Dan Abramov haben in einem viel gesehenen Video eine Preview der React Server Side components gezeigt.
    • next.js gießt React in ein Framework.
    • blitz.js streut auf next.js noch ein Körnchen Magie, so dass daraus ein Zero-API Framework wird.
    • Der MVC Standard. Krempelt bald alles um.
    • Der DHH hat für hey.com mit Hotwire einen interessanten Ansatz für die Entwicklung des Frontends ausgeheckt.
    • Der Bene gräbt die gute alte JSP aus.
    • Vaadin (welches auf GWT basiert) ist in bestimmten Bereichen immer noch sehr beliebt. Wir sind überraschenderweise beide nicht so überzeugt.
    • Apache Wicket wird auch immer genannt, wenn die Sprache auf JSF kommt. Es soll das bessere JSF sein. Wir sind skeptisch, aber neugierig.
    • Der Bene schwört auf die Template Engine Rocker.
    • Play ist auch noch ein sehr schöner, etwas wenig beachteter Vertreter der Web-Frameworks.
    • Holger mag ja abseitige Dinge. Also mag er auch Phoenix. „Das ist gar nicht abseitig“ hört man ihn sagen.
      • Das unterstützt so coole Sachen, wie ein Live Update.
    • Ruby on Rails muss in so ner Folge auch erwähnt werden. War und ist immer noch irgendwie cool.
    • Irgendwie kommt der Bene auf CGI-Skripte.
    • Rudi Völler sagt: „Marcel Jansen hat den Fußball nie geliebt“.
    • Alpine.js ist auch noch eine Möglichkeit, etwas mehr Server-Side-Rendering zu bekommen.

    Bier

    • Der Johannes von Gradle hat dem Bene ein schönes Ueli-Bier geschickt. Und wir trinken das einfach mal in der Folge. Ein Bier mit Fischprodukt, äh Frischprodukt.
      • Wir wissen immer noch nicht, was ein Robur ist. Untappd sagt, Münchener Dunkel. Wir sagen: Sehr lecker! Malzig und Säure! Sehr schmackig!
    • Dann hat der Bene noch ein Highlight von Brewdog mitgebracht. Das Fake Empire! Gaaanz viel Frucht in der Nase. Etwas weniger auf der Zunge. Schönes Bier. Wenn auch die Dose etwas von Red-Bull hat.

  • Folge 90: Bunter Code

    Wir sind in den 90ern angekommen! Das hindert uns nicht daran, zunächst mal sinnfrei in der 90er-Popkultur zu wildern. Es wird wirklich wild. Es werden die relevanten Fragen geklärt! Seid ihr im Team „Backstreet Boys“? Team „N’Sync“? Oder gar Team „Take That“?

    Wie wir da die Kurve hinkriegen zum eigentlichen Thema? Gar nicht! Wie immer! 🙂
    Heute geht es um den Blogpost „What color is your function“ von Bob Nystrom. Dieser ist schon etwas älter (von 2015). Wurde damals auch schon heiß diskutiert. Ist aber unserer Ansicht nach heute noch relevant. Also reden wir mal wieder über nen Blogpost.
    Um es kurz zusammenzufassen: Dieser Blogpost bespricht im weitesten Sinne die Unterschiede zwischen synchronem und asynchronem Code. Wie verhält er sich, wie rufe ich den auf? Welche Auswirkungen hat asynchroner Code auf den synchronen Code?
    Das Posting geht dann in seiner Saloppheit relativ tief ins Eingemachte: Call Stacks, Green Threads usw. Sehr lesenswert aus unserer Sicht.
    Wir sind dann natürlich sehr schnell wieder im JavaScript-Land unterwegs. Spannen den Bogen aber natürlich Richtung JVM und auch Richtung Go.

    Die Antwort auf alle Fragen ist natürlich wie immer Akka. Da sind wir uns natürlich alle einig. Naja, vielleicht… 🙂

    Wie seht ihr das? Wie steht ihr zu roten und blauen Funktionen? Und asynchronen Funktionen? Seht ihr das genauso wie Bob Nystrom? Sollten alle Funktionen rot sein? Habt ihr Details zu Goroutinen?

    Dank euch fürs Zuhören! Bleibt gesund!

    Links

    Bier

    Der Bene war mal wieder schön einkaufen!

  • Folge 83: Die Entwicklung der Entwicklungsumgebung (ft. Andreas Ebbert-Karroum)

    Wir weihen euch jetzt mal in unseren elaborierten Themenfindungsprozess ein. Dokumenten-heavy und ja extrem sophisticated. Da wird nix dem Zufall überlassen. Unser ominöses Trello-Board weiß schon Monate vorher, welches Thema wir besprechen werden. Keine. Abweichung. Erlaubt. Es sein denn, es passiert was völlig anderes. Kommt schonmal vor. Vermutlich so alle zwei Wochen.

    Nun gut! Der Andreas hat uns auf seinem Kanal von seiner Begeisterung für die Remotefähigkeiten seiner IDE vorgeschwärmt. Grad jetzt in den Homeoffice-Zeiten ein gar nicht so verkehrtes Feature. Wir so von unterm Stein wech: Hä?
    Dann hat Holger noch die neue IntelliJ-Version installiert und man sehe und staune: Die Jest Tests laufen wieder per Mausklick! Den Holger kann man schon mit kleinen Dingen glücklich machen.

    Was liegt also nähererer als diesen unseren geschätzten Kollegen und Medienmenschen Andreas mal in diese Folge einzuladen. Und mal – wie Gazelle Benedikt es so schön sagt – ein Panorama aufzuspannen. Ein IDE-Panorama, in all seinen herrlichen bunten Facetten. Und den ganzen hässlichen Sachen aus grauer IDE-Vorzeit. Hände hoch wer schon mal UML und Code gesynct hat. Es war damals ein Killerfeature. Wird heute nicht schmerzlich vermisst.

    Wir reden über die Vergangenheit, die Zukunft und auch die gar nicht so schlimme Gegenwart der IDEs. Es wird definiert, geschwelgt und erträumt. Alles fast wie immer also.

    Viel Spaß euch dabei. Wir tasten uns so langsam wieder an den Remote-Aufnahmeprozess ran. Vielen Dank an Andreas! Das hat Bock gemacht.
    Bleibt gesund!

    P.S. Der Abend konnte nur gut werden. Wenn der Vorschlag: „Ach lass mal die Aufnahmesoftware auf die nächste Major-Version aktualisieren, dann klappt das auch …“ einfach so durchgewunken wird, dann sind wir es auch selber Schuld.

    P.P.S Es klappte natürlich nicht … auf Anhieb. Aber das habt ihr euch schon gedacht. 🙂

    P.P.P.S Was ist eigentlich eure Definition für eine IDE? Ist VSCode eine IDE? Schreibt uns auf Twitter.

    Links

    Bier

  • Folge 82: Corona

    Unsere Corona-Folge! Irgendwie macht das jeder und seine Mutter. Wir wollten das eigentlich nicht. Aus Gründen. Aber irgendwie beschäftigt uns das Thema – genauso wie euch – natürlich auch.

    Also nutzen wir unsere erste Remote-Aufnahme seit langem, um uns der Corona-Thematik zu widmen. Aber wir kriegen am Ende nochmal die Kurve und sprechen auch ein paar Themen an, die Gundula Gause so nicht vom Stapel lassen würde.
    Zunächst mal: Wir sind spät dran mit dieser Folge. Das hat Gründe. Gute Gründe. Stichhaltige Gründe. Versteht ihr hoffentlich! Sorry dafür!
    Dann tun wir uns in dieser ersten Remote-Aufnahme seit langem etwas schwer! Nicht nur, dass sich die Podcast-Gazellen nicht wie sonst gewohnt, Johannes B. Kerner-mäßig gegenüber sitzen.
    Nein! Auch die Technik ist diesmal störrisch! Das Netzwerk knackt. Der Holger klingt dumpf. Gut, das hat der Holger auch selbst in Schuld. Will er doch unbedingt sein Røde Mikro mal wieder Gassi führen, aber nicht da rein reden. Es fremdelt zwischen Røde und Holger.

    Aber das können wir jetzt nicht mehr ändern. Hört uns also dabei zu, wie wir uns in die Folge hineinkämpfen. Nicht filigran. Eher rustikal. Das Waldhof Mannheim der Podcast-Folgen quasi. Ach, jetzt hat der Holger doch ne Fußballreferenz hier reingepackt. Holger(!) lösch das! Nein, auf keinen Fall!

    Wir starten mit großen Ankündigungen! Es gibt nun einen @Autoweird.fm-Spreadshirt-Shop! Unsere kleidsamen T-Shirts gibt es da. Einige Leute hatten uns angesprochen! Wir liefern. Prompt! Mit Verzögerung!

    Dann kommen wir auf unsere Gemütslage zu sprechen. Wollten wir eigentlich nicht. Aber wir haben ja auch schon einen Trackrecord an emotionalen Folgen. Und wir sind ja auch so emotionale Typen. Mit Seitenscheitel. Wir vermuten einfach mal, dass wir euch nichts Neues erzählen, wenn wir sagen, dass wir – zumindest zum Zeitpunkt der Aufnahme Ende März – etwas überfordert mit der Situation waren. Euch ging und geht es wahrscheinlich ähnlich. Privilegiert hin oder her. So ganz stecken wir das nicht einfach weg.

    Wir kommen dann zügig auf die Problematik Veranstaltungen im Zuge von Corona. Holger schwenkt natürlich flugs zum Thema Konzerte. Auch anders in der jetzigen Zeit. Aber es funktioniert bei einigen Bands schon!
    Aber funktionieren Konferenzen digital:
    Sind digitale Konferenzen oder Meetups das Gleiche? Sicherlich nicht. Aber sind da auch Chancen? Wir diskutieren! Und haben einen @autoweird.fm-Geistesblitz. Seid gespannt!

    Wir können es aber nicht ganz lassen und müssen auch aktuelleres Non-Corona-Themenmaterial beackern. Github kauft npm. Haben wir da ne Meinung zu? Wir als Github-Fanboys müssen uns äußern.

    Wir versprechen, dass die nächste Folge zügiger kommt. Und wir werden die Technik in den Griff bekommen! Die Routing-Matrix werden wir ordentlich gerade ziehen!

    Vielen Dank für eure Geduld! Und bleibt gesund!

    Links

    Bier

    • Bene gönnt sich das Steam Brew Imperial Stout von Lidl
      • Das soll ein Imperial Stout sein. Was wir positiv vermerken können ist: Es hat 16,5 Grad Plato!
    • Holger trinkt das Kerlig Hell von Kuenz Kunz Rosen. Ein Pale Lager. Und sehr geil!

  • Folge 81: Mal richtig dokumentieren

    Wir starten heute mal wieder mit nem Heise -Kommentar der Woche. Dort geht es um gut lesbaren Code. Wir sind nicht so aufgeregt. Die Provokationen prallen doch eher ab.
    Es geht auch irgendwie um Kommentare. Irgendwie kommen wir da auch auf das Thema Dokumentation. Und auf LaTex.

    Wenn man LaTex sagt, dann redet man über Diplomarbeiten. Dann fällt Holger seine Diplomarbeit in die Hand. Und dann faselt Holger mit glänzenden Augen von seinen Erfahrungen mit JavaScript in der Welt der Prozessleittechnik. Und über JavaBeans.
    Bene ist nächstes Mal dran!

    Eigentlich wollten wir mal wieder was anderes machen. Aber wir bleiben beim Thema. Wir bleiben am Ball. Verwerfen spontan unser geplantes Thema. Und biegen hart ab. Wir biegen hart ab in Richtung Dokumentation!

    Wir diskutieren, ob wir LaTex nochmal nehmen würden, oder ob Markdown und Co. Alternativen sind. Irgendwie ist LaTex ja schon geil!

    Wir starten natürlich mit JavaDoc. Bene findet das geil. Holger nicht so. Wie geht es denn eigentlich in JavaScript? Hat das vielleicht sogar Vorteile? Was macht denn Scala? Gibt es eine Dokumentationsmonade?

    Wir diskutieren alternative Formen der Dokumentation als Prosa. Elixir DocTest ist mal wieder Thema. Welche Rolle spielen Themen wie Tests oder Typen?
    Cucumber und Fitnesse sind mal wieder Thema.

    Natürlich gehen wir auf das Wiki als Dokumentationsgrab ein. Macht Dokumentation, die mit dem Code versioniert wird, alles besser?

    Dann packen wir die großen Gesten aus. Wir visionieren das nächste große Ding der Dokumentation. Wo habt ihr es zuerst gehört?

    Wir schweifen dann noch ab Richtung Online-IDEs, um dann bei einem unserer Lieblingsthemen zu landen. Dokumentiert guter Code sich selber? Womit wir den Kreis zum Heise-Kommentar schliessen!

    Das war ein Rundumschlag. Ein überraschender Rundumschlag. Irgendwann machen wir das andere Thema noch. Versprochen. Vielleicht. 🙂

    Was denkt ihr zum Thema Code-Dokumentation? Oder zu lesbarem Code? Seht ihr das ähnlich. Oder waren wir kontrovers an einigen Stellen?Schreibt uns! Habt ne schöne Woche!

    Links

    • Der Heise-Artikel der Woche: Es geht um lesbaren Code.
    • Der Heise-Kommentar der Woche: Es wird widersprochen.
    • Die Kaffeemühle der Woche: Es wird gemahlen!
    • Das Meetup der Woche: Holger war bei den Webworkern. Geht da auch mal hin.
    • Das Meetup war bei Sipgate. Super da. Und die haben einen großen Kühlschrank.
    • Holger war auch noch bei der Softwerkskammer in Nürnberg. Das stand ihm bei der Folge noch bevor.
    • Holger hat seine Diplomarbeit am Institut für Prozessleittechnik in Aachen geschrieben.
    • LaTex, BibTex und co. sind irgendwie geil.
    • Dojo war damals ein heller Stern am JavaScript-Framework-Himmel. Aus heutiger Sicht vielleicht etwas überambitioniert.
    • Elixir DocTest. Finden wir auch geil.
    • Die Java-Variante nicht ganz so. Ist aber auch geil.
    • Von Fitnesse ist Holger nicht so überzeugt.
    • Die Online-IDE Gitpod ist eine super Idee.
    • Eclipse Che kennen wir nicht so gut. Die Idee klingt aber auch gut.

    Bier

    Heute gibt es eine Auswahl der holländischen Brauerei Brouwersnös:

    • Wir starten mit nem 4 Granen Willemken. Belgisch, Weizen, Pfirsich. Schmeckt uns.
    • Dann gibt es das Pale Ale Frolijke Frans. Riecht nach Frucht. Schmeckt nach nix. Ist nicht so.
    • Wir schliessen mit dem Tweeduuster. Ein belgisches Dubbel. Joa. Ist ok. Schmeckt am definiertesten. Hmmmm.
  • Folge 78: To Monorepo or not to Monorepo

    Das war mal wieder ne Folge! Wir waren wirklich nicht gut drauf. Wirklich nicht. So richtig auf ein Thema festlegen konnten wir uns nicht. Aber komm wir fangen einfach mal an und schauen mal was passiert. Was kann schon schiefgehen. Einen groben Fahrplan gabs. Aber nur um den sofort wieder einzureißen. Unsere MathCore Folge.

    Aber worum geht es heuer?
    Holger erzählt noch ein paar brühwarme Anekdoten von seinem Vortrag beim Tech and Talk in Solingen.

    Und dann geht die wilder Fahrt los! Die Luzie geht ab! Bene erzählt erst von dem heißesten Scheiß in der Scala Welt. Dotty! Scala lebt!

    Davon inspiriert wandern wir in Richtung JavaScript und eruieren dort die Lage der typenstarken Sprachen. Typen! Auf Typen stehen wir! PureScript! Der Olli Kahn der Software Entwicklung.

    Irgendwie landen wir dann bei Microfrontends um dann irgendwie – der Autor dieser Zeilen kann es kaum nachvollziehen – bei der Diskussion Monorepo vs. Multirepo zu landen.

    Ob da was bei rauskommt.

    Erst ganz am Ende kann der Holger noch den Heise Kommentar der Woche loswerden. er kommt ja nie zu Wort.

    Puh! War das ne Folge! Wir verraten auch nicht, was die eigentliche Folgenidee war! Hint: Es kam nicht mal im Ansatz in der Folge vor. 🙂

    Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

    Links

    • Ein paar Beispiel für Doom Metal haben wir hier. Es ist langsam, es ist hart und es ist traurig.
    • Sun O))) ist auch irgendwie Doom. Aber mit sehr viel Feedback Brummen. (… also eher Drone… natürlich)
    • Holger hat nen Talk gehalten. Bene wird nicht müde das zu erwähnen. Und zwar beim Tech and Talk in Solingen.
    • Der Bene war auch mal wieder unterwegs in Meetup-Hausen. Und zwar bei der Scala User Group Düsseldorf.
    • Was geht denn im Frontendland so stark typisiert? Z.B. Mit PureScript, Elm, ReasonML ….
    • ReasonML ist so OCaml-mäßig. Ein Spruch den man auf jeder Party bringen kann.
    • Sind Monorepos jetzt gut oder schlecht. Was denkt ihr?
    • Die 12 Factor App. Wollten wir auch mal ne Folge drüber machen.
    • Microfrontends wollen den Microservice Gedanken auch ins Frontend bringen.
    • Der Heise Kommentar der Woche

    Bier

    Heute gibt es ein Bier aus Schwaben. Was salziges! Was karamelliges. Das Salz Kam’mer Gut. Wortspiel ahead.
    Wir waren skeptisch! Sehr skeptisch! Was ist denn das für ein Bierstil? Dann sind wir in den Analysemodus gegangen.
    Irgendwie farbig zwischen Pils und Alt.
    Dann roch das schonmal richtig lecker. Und dann schmeckt es sehr besonders. Ganz viel Karamell. Sehr rund! Sehr lecker! Vielen Dank!
    So lange haben wir noch kein Bier beschrieben.

  • Folge 75: Die Montags-Quatscher: Testframeworks

    Heute wird es innovativ! Wir scheuen ja im Dienste des Hörers bekanntlich kein Experiment! Und heute verproben wir live und in Farbe ein komplett neues Format. Wenn es damit nichts mit der Weltherrschaft wird, dann sind wir ratlos.
    Die Idee ist so simpel wie genial – also zumindest in unseren Augen:
    Jemand – in diesem Fall Gazelle Benedikt – denkt sich einen Begriff aus. Auf diesen Begriff bereiten sich beide dann intensivst vor und dann fällt der Vorhang und es geht ab! Damit wollen wir Spontaneität und Vorbereitung unter einen Hut kriegen. Ob das was gibt?

    Heute ging es um den Begriff „Testframeworks“. Na, das kann ja was werden! Abschweifgefahr 0%. Grob geschätzt. Bene will natürlich zunächst mal Themencluster bilden. Sonst kann das ja nix geben. Nix da Themencluster! Das gibt einen großen Themenhaufen! So!
    RWTH-Holger nähert sich dem Begriff natürlich zunächst analytisch und schwadroniert erstmal über Frameworks vs. Libraries. Der Bene hat da schon längst in den laissez-faire Modus geschaltet und plaudert aus dem JUnit-Nähkästchen.

    Und dann passiert etwas, was so niemand erwartet hätte. Erwarten konnte! Bene äußert sich über JavaScript. Aber diese Aussage müsst ihr selber hören!

    Dieses und vieles mehr in den @Autoweird.fm-Montags-Quatschern. Wir müssen nicht erwähnen, dass auch heute die halbe Stunde knapp wird 🙂

    Schreibt bitte mal, wie ihr das Format findet! Das fänden wir super spannend.

    Links

    Bier

    Holger hat ein wenig Bier mitgebracht.

    • Das Deep Dive Human von Cloudwater
      • Ein New England Pale Ale. Mega fruchtig und hopfig! Der Hammer! Besser als das Frau Gruber von Letzens? Wir sind unschlüssig und genießen!
    • Das Airhead von Fuerst Wiacek
      • Ein Sour IPA. Anders, aber auch geil. Wirklich sauer. Aber trotzdem fruchtig. Und hier ist natürlich noch Laktose drinne. Das macht das schön cremig.