Folge 112: De-Googling – Detox fürs Digitale

In dieser Folge wird radikal entgoogelt! Benedikt nimmt euch mit in seine bunte Welt des De-Googlings – ein Selbstexperiment zwischen Freiheit, Frickelei und Firmware. Natürlich darf dabei sein ewiges NixOS-Loblied nicht fehlen (ja, schon wieder). Wir sprechen über sein Homelab, das mehr Dienste hostet als ein mittelgroßes Rechenzentrum, bauen Heimserver in Gedanken nach und überlegen, ob man mit NextCloud wirklich Dropbox und co. ersetzen kann. Es geht um Signal statt WhatsApp, GrapheneOS statt Google Spyphone – und um zwei Männer, die sehr unterschiedliche Wege gehen, aber auf ihre Art glücklich sind: Einer mit Apple, der andere mit allem, was Apple nicht ist.

Links

  • In Folge 3 sprachen wir tatsächlich über Fehlerbehandlung.
  • Benedikt benutzt NixOS btw.
  • Sway ist ein Tiling Wayland Compositor.
  • Die erste Zwischenfolge hat Benedikt zum Thema „Neues MacBook Pro“ aufgenommen.
  • Adguard Home und Pi-hole sind Netzwerk Ad Blocker zum selbst betreiben.
  • Benedikt und Holger nutzen Proton Mail – mit unterschiedlichen Erfahrungen.
  • In Apple’s AI Crisis: Explained! beleuchted Marques Brownlee warum Apple’s AI Strategie möglicherweise ins Stocken gerät.
  • NextCloud ist eine self-hosted Dropbox Alternative.
  • Tailscale ist eine Mesh-VPN Lösung, welche den Zugriff auf Geräte im Heimnetzwerk erlaubt, ohne statische IP or offene Ports am Router.
  • Holger hat einen Synology NAS für seine Fotos.
  • Benedikt hat den 2024er Home Server Build von Wolfgang’s Channel nachgebaut.
  • Immich ist eine self-hosted Alternative zu Google Photos.
  • Restic ist eine beliebte Backup Lösung die verschiedenste Backends unterstützt.
  • Proxmox ist eine ist eine auf Debian basierende Open-Source-Virtualisierungsplattform zum Betrieb von virtuellen Maschinen mit einem Webinterface.
  • Braucht man ECC Memory? Wir sind uns nicht sicher.
  • Benutzt ihr schon Signal?
  • GrapheneOS ist ein auf Privacy fokussierter Android Fork.
  • Telefoniert euer Saugroboter noch nach China, oder habt ihr schon Valetudo installiert?
  • Wenn ihr euren Kindle befreien wollt, dann flasht doch KOReader drauf.
  • …und dazu direkt Librum als E-Book Backend.
  • SteamOS basiert auf Arch Linux.

Gaming, Bücher, Serien

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Kommentare

4 Antworten zu „Folge 112: De-Googling – Detox fürs Digitale“

  1. Avatar von Daniel
    Daniel

    Hallo,

    Danke für die interessante Folge. Als Buchtipp kann ich nur das Nachfolgebuch „Der Austronaut“ desselben Autors empfehlen.

    Hier ist eine Buchbesprechung https://diezukunft.de/review/buch/der-astronaut-von-andy-weir

    Viele Grüße und macht weiter so.

    1. Avatar von Benedikt Ritter
      Benedikt Ritter

      Ach, das kenne ich noch gar nicht. Ich habe von Andy Weir noch Project Hail Mary gelesen. Das ist etwas mehr Fiction als Science, aber fand es trotzdem gut.

      1. Avatar von joschi
        joschi

        „Der Astronaut“ ist der deutsche Titel von „Project Hail Mary“. Gut gemacht, nicht…

        Es ist übrigens auch eine TV Serie in Arbeit. Ich freue mich schon darauf (trotz Ryan Gosling in der Hauptrolle).

        PS: Falls noch nicht bekannt, eine Anekdote zum Originaltitel des Buches. Die erste Zeile des Gebets lautet „Hail, Mary, full of grace, […]“ und es fällt einem wie Schuppen von den Augen, wenn man das Buch gelesen hat. 😅

  2. Avatar von Stephan
    Stephan

    „Google detox“ ist ein spannendes Thema! Ich habe seit bestimmt 10 Jahren eine Nextcloud-Instanz auf meinem Hosted-Manged-Server laufen. Damals habe ich zwar mit Dropbox so ungefähr alles gemacht, was man zum syncen von Daten zwischen Rechnern und Handy (Windows, Mac und iPhone) brauchte, aber ich wollte mich von Dropbox unabhängig machen. Also eher ein „Dropbox detox“ bei mir. Für mich kamen weder Google noch Apple in Betracht, da ich auch hier „meine“ Daten (inkl. Gehaltsabrechnungen) in eine fremde Cloud laden würde. Ergo: Eigenen Server genutzt, ownCloud aufgesetzt und los ging die wilde Fahrt. Mittlerweile gehen so gut wie alle Dinge über die Nextcloud: Kontakte, Kalender, Dateien (darunter private Bilder, Dokumente, …). Bis heute habe ich dieses Setup keine Sekunde bereut. Das Backup ist auch recht entspannt: Ich synchronisiere den Inhalt mit den Nextcloud Client regelmäßig auf einen Rechner und habe dadurch eine redundante Speicherung der knapp 250GBDaten.

    Datensicherheit? Serverseitige Verschlüsselung durch Nextcloud.
    Backdoor? Nextcloud ist OpenSource. 🙂
    Frickeln? Selten. In den letzten 10 Jahren gab es vielleicht zwei größere Probleme, die ich nur via ssh-Zugriff lösen könnte und durch die `occ`-Executable relativ schnell vom Tisch waren.

    Grüße aus Bochum, macht weiter so 🙂 Ich höre euch weiterhin sehr gerne beim joggen 😉

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