Schlagwort: Akka

  • Folge 90: Bunter Code

    Wir sind in den 90ern angekommen! Das hindert uns nicht daran, zunächst mal sinnfrei in der 90er-Popkultur zu wildern. Es wird wirklich wild. Es werden die relevanten Fragen geklärt! Seid ihr im Team „Backstreet Boys“? Team „N’Sync“? Oder gar Team „Take That“?

    Wie wir da die Kurve hinkriegen zum eigentlichen Thema? Gar nicht! Wie immer! 🙂
    Heute geht es um den Blogpost „What color is your function“ von Bob Nystrom. Dieser ist schon etwas älter (von 2015). Wurde damals auch schon heiß diskutiert. Ist aber unserer Ansicht nach heute noch relevant. Also reden wir mal wieder über nen Blogpost.
    Um es kurz zusammenzufassen: Dieser Blogpost bespricht im weitesten Sinne die Unterschiede zwischen synchronem und asynchronem Code. Wie verhält er sich, wie rufe ich den auf? Welche Auswirkungen hat asynchroner Code auf den synchronen Code?
    Das Posting geht dann in seiner Saloppheit relativ tief ins Eingemachte: Call Stacks, Green Threads usw. Sehr lesenswert aus unserer Sicht.
    Wir sind dann natürlich sehr schnell wieder im JavaScript-Land unterwegs. Spannen den Bogen aber natürlich Richtung JVM und auch Richtung Go.

    Die Antwort auf alle Fragen ist natürlich wie immer Akka. Da sind wir uns natürlich alle einig. Naja, vielleicht… 🙂

    Wie seht ihr das? Wie steht ihr zu roten und blauen Funktionen? Und asynchronen Funktionen? Seht ihr das genauso wie Bob Nystrom? Sollten alle Funktionen rot sein? Habt ihr Details zu Goroutinen?

    Dank euch fürs Zuhören! Bleibt gesund!

    Links

    Bier

    Der Bene war mal wieder schön einkaufen!

  • Folge 46: Herr Potter und die Aktoren

    Heute haben wir in unserer legendären Trelloliste mal wieder ganz nach hinten gescrollt!
    Das nun folgende Thema war schon ein Thema, als die autoweird-Folgenzahl noch einstellig war. Quasi noch vor der Pubertät. Also holen uns jetzt unsere infantilen Gedanken wieder ein:

    Damals hatten wir uns gesagt: Hmmm, die Idee muss vielleicht noch ein wenig sacken!
    Aber jetzt! Jetzt ist es endlich soweit – wir sagen: genug gesackt!

    Heute reden wir endlich mal über Akka! Und das Aktorenmodell! Und alles drum herum.
    Wozu braucht man eigentlich Akka? Und wozu nicht? Wird mit Akka alles gut oder gibt es da noch einen Haken?

    Und das alles kriegen wir locker in 10 Minuten hin! 🙂 Da passen noch easy drei andere Themen rein. So wie immer.
    Heute bestehen die restlichen 50 Minuten aber nur aus Rauschen! 🙂

    Links:
    Helmut Rahn hat das legendäre Tor von 1954 geschossen.
    Ikonisch kommentiert von Herbert Zimmermann.
    – Holger war auf Schloss Burg in Solingen. Schön da!
    – Und die Halteststelle heisst Burg Schloss.
    – @Autoweird.fm empfiehlt für’s Podcast hören Overcast.
    Akka ist von Lightbend.
    – Benedikt hat Akka von Heiko Seeberger gelernt.
    – Das Aktormodell geht auf Gul Abdulnabi Agha zurück, der dies im Rahmen seiner Dissertation entwickelt hat.
    – Mit Erlang hat das Aktormodell Verbreitung gefunden.
    Akka Typed ist Akka mit besserer Typisierung.
    Akka Persistence erweitert Akka um den PersistentActor.
    Akka HTTP ist eine DSL, um HTTP-basierte Anwendungen zu schreiben.
    Lagom ist ein Framework basierend auf Akka, welches im Microservice-Umfeld Verwendung findet.
    – Aktoren in Javascript: Akka.js.
    – Das Github Issue zur Folge.

    Bier:

    Heute verköstigen wir Bier aus der Männerhandtasche vom Christian. Danke nochmal!
    – Zunächst gibt es ein schönes Altfränkisches Klosterbier der Klosterbrauerei Weissenohe. Ein tolles Kellerbier.
    – Und dann gibt es den Hammer: Das legendäre Bamberger Rauchbier. Ist es ein Bier oder ein Schinken? Es hat zumindest keinen Fettrand. Aber irgendwie geil! Nur nichts für mal Zwischendurch. 🙂

    Datum der Aufnahme: 16.07.2018

  • Folge 10: Das nächste große Ding

    Die 10. Folge autoweird.fm! Hammer! Wir sind amazed! Auf nem Plattencover würde da jetzt ein fettes X draufstehen. Wahrscheinlich jedenfalls. Das feiern wir, in dem Holger auch mal die Ansage sprechen darf/kann/muss. Ob das die Zukunft ist? Man weiß es nicht! 🙂

    In dieser Folge schwadronieren wir über ‚Das nächste große Ding‘. Wir lassen mal wieder ein wenig die gute alte Zeit Revue passieren. Schwelgen in Erinnerungen über Objektorientierung, GOF-Patterns, JSF, EJB 2 und Java everywhere.
    Wir streifen das Jetzt mit Hypethemen wie Microservices, Cloud, funktionaler Programmierung, reaktiven Systemen und TypeScript.

    Und enthüllen dann das nächste große Ding. Das Ding, was uns bis in unsere Rente begleiten wird. Das Ding, auf das alle gewartet haben.

    Aber dafür müsst ihr die Folge hören 🙂
    Danke nochmal an Robert fürs Fehler finden und melden und sorry für das #DropboxGate.

    Links:
    JSF ist ein komponentenorientiertes Webframework. Hier programmiert man bevorzugt in Java und bekommt von HTTP nicht so viel mit.
    Vaadin ist ein auf dem Google Web Toolkit (GWT) basierendes Framework. Auch hier werden Client und Server nahezu komplett in Java geschrieben. Die Konzepte von JSF und Vaadin unterscheiden sich allerdings. Die Firma Vaadin sitzt im Steering Committee von GWT.
    – Wir erwähnen hier natürlich Microservices: Eine Idee von Microservices ist es sprachunabhängig entwickelbar zu sein.
    React.js ist in unserem Umfeld sehr verbreitet.
    – Die Entwicklung von Node.js hatte einen großen Einfluss auch auf die Java Welt.
    – Wir reden die ganze Zeit über ‚Funktionale Programmierung‘ und erklären eigentlich nie so richtig was es damit auf sich hat. Ein Buch, was wir zu diesem Thema als Einstieg u.a. empfehlen, können ist das Curry Buch.
    – Robustere und anpassungsfähigere Systeme kann man mit dem Reaktiven Paradigma erreichen: Das Reactie Manifesto beschreibt dieses.
    – Welche [ES6] (https://babeljs.io/learn-es2015/) Features nehm ich denn?
    TypeScript bringt Typen nach JavaScript.
    – Holger war letztes Jahr auf der CraftConf. Eine sehr lohnende Konferenz.
    – Michael Feathers hat dort bei einem Meetup den Talk: ‚Why Types Aren’t Very Important‘ gehalten.
    – Michael Feathers hat das Buch ‚Working effectively with legacy code‘ geschrieben. Auch empfehlenswert.
    – Der Kölner Podcast GeekStammtisch hat in einer der letzten Folgen u.a. über Ruby und Rails sowie deren Relevanz gesprochen.
    Spring Roo/Grails haben seinerzeit die Gedanken von Rails in die JVM Welt gebracht.
    Gordon Oheim ist unser PHP-Buff.
    – Wie reden mal wieder über Akka. Da müssen wir mal eine eigene Folge zu machen.
    – Akka ist ja ‚lediglich‘ eine Implementierung des Aktormodells.
    – Mit Hilfe von AWS Lambda kann man ’serverless Applicatioms‘ bauen. Man schreibt nur noch ‚den Code‘; um die Laufzeitumgebung und deren Konfiguration kümmert man sich nicht mehr.
    – Was ‚Serverless‘ genau bedeutet, erklärt Martin Fowler.
    ‚Der SMACK Stack halt‘: Eine Sammlung von Tools und Frameworks, die beim Aufbau von sehr großen Big Data Lösungen helfen.
    – Das (actionbasierte) Webframework Play verfolgt einen ähnlichen Gedanken wie Rails. Es hat eine sehr gute Scala Unterstützung.
    – Im Tiobe Index von diesem Jahr sind Java/C und C++ wieder ganz weit vorne.
    – Im Stackoverflow Survey ist allerdings JavaScript vorne. So!
    ‚Sach mal! Wann kommt denn eigentlich Java 9?‘.
    – Ein Miele Geschirrspüler hat einen Webserver. Dieser Webserver hat [Security Flaws] (http://boingboing.net/2017/03/27/the-brave-little-dishwasher.html).
    – Amazon hat OpenSSL für Go reimplementiert.
    – Unser Kollege Luka hat neben seinem Studium mal eben das tolle von Cycle.js inspirierte reaktive UI Framework OutWatch geschrieben. Kudos!
    – Wir haben bis jetzt noch nicht über Domain Driven Design gesprochen. Jetzt ist die Folge aber auch schon vorbei.

    Biere:

    Datum der Aufnahme: 28.03.2017