Folge 40: Die Überraschungsfolge

Wir wollten wirklich über das Thema reden! Wirklich! Versprochen! Aber wir wollten auch das andere Thema nicht links liegen lassen und wir wollten nur eine Minute länger darüber reden. Kann ja keiner ahnen, dass das länger als ne Minute wird. Also wir zumindest nicht! Ist ja auch noch nie vorgekommen! Glauben wir zumindest.
Aber von vorne:
Zunächst berichten die beiden Podcast-Gazellen aus dem aufregenden Leben einer Podcast-Gazelle und schildern in blumigen Worten, wie sie zum Podcamp und zur cc_unconf gehoppelt sind. Es ist jede Anekdote zum Besten gegeben, da kommt aus der zweiten Reihe plötzlich eine unwiderstehliche Begebenheit. Da lassen die beiden Podcast-Paarhufer plötzlich das alte, in den Startlöchern stehende Thema links liegen. Frechheit.
Worum es dann geht? Ach so! Es geht um Software Crafting, es geht um Methodennamen und es geht um Feedback von Endkunden. Und um noch mehr!

Links:

Bier:

Der Kühlschrank ist leer! DER KÜHLSCHRANK IST LEER!
Dafür gibt es heute was anderes Leckeres! Nen Rum!
Und zwar Holgers Lieblingsrum: Den
Cruzan Single Barrel Estate Rum.

Datum der Aufnahme: 19.03.2018

2 Gedanken zu „Folge 40: Die Überraschungsfolge

  1. fonzerelly kommentierte am 28.03.2018:

    Sehr coole Folge. Die Idee cycletime gegen maintainability abzuwägen finde ich spannend. Allerdings wäre ich erst mal gern in der lage das diskutieren zu können. Ich hab das problem das der Großteil meiner Kollegen weder schnell noch qualitativ hochwertig arbeiten. Ich werde meistens gebasht weil ich so ein TDD spinner bin… Manchmal frage ich mich ob Softwarecraftmanship nicht eher bedeutet sich über die anderen kollegen aufzuregen, weil man so selten auf kollegen mit qualitätsbewustsein trifft…

  2. britter kommentierte am 03.04.2018:

    Hallo @fonzerelly

    Danke für dein Feedback zur Folge!

    Manchmal frage ich mich ob Softwarecraftmanship nicht eher bedeutet sich über die anderen kollegen aufzuregen, weil man so selten auf kollegen mit qualitätsbewustsein trifft…

    Dem muss ich ganz entschieden widersprechen. Software Crafting hat für mich zwei Säulen:

    1. Professionalisierung der Arbeit: Darunter fallen all die Dinge, die man von Code Retreats etc. kennt: TDD, Clean Code, DDD, CI/CD. Das sind alles Maßnahmen, mit denen wir sicherstellen wollen, dass unser Arbeitsergebnis eine hohe Qualität hat. Was “Qualität” bedeutet ist dabei vom Kontext abhängig, wie wir ja in der Folge diskutiert haben.
    2. Professionalisierung des Auftretens: Dazu zählt das von dir angesprochene Qualitätsbewusstsein und der damit verbundene Stolz etwas tolles geschafft zu haben. Wichtig ist aber auch, wie ich mit anderen umgehe. In meiner Erfahrung ist der Begriff “Software Crafting” in vielen Organisationen verbrannt. Das liegt nach meiner Einschätzung daran, weil Software Crafter als Mimosen wahrgenommen werden, die an jedem Stück Code etwas auszusetzen haben, dabei aber das Ziel aus den Augen verlieren. Selbst wenn die Kollegen aus der eigenen Wahrnehmung heraus “schlechten” Code schreiben, muss ich ihnen auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Deshalb gehört für mich zum Software Crafting auch Empathie. Man muss sich in die Kollegen reindenken können und versuchen zu verstehen, warum sie so handeln wie sie handeln. Vor 15 Jahren hat kein Hahn nach TDD gekräht und es hat ja auch immer alles geklappt. Warum sollte man jetzt plötzlich etwas ändern?

    Die 2. Ebene wird in meiner Erfahrung leider viel zu oft in der Diskussion ausgeklammert. Es ist halt einfacher ein Kata zu machen, als sich mit seinem eigenen Außenbild auseinander zu setzen.

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